Von Storch fordert Ende von Demos vor Asylbewerberheimen

Nicht gegen Asylbewerber demonstrieren, sondern gegen die falsche Politik – das fordert Beatrix von Storch (AfD). Die Entscheidungsträger seien verantwortlich für die katastrophalen Bedingungen.

Die Abgeordnete des Europäischen Parlaments Beatrix von Storch (AfD) hat zum Ende von Demonstrationen vor Asylbewerberheimen aufgerufen. Über Facebook wies sie darauf hin, dass die Motive der Asylbewerber durchaus verständlich seien. Sie kämen nach Deutschland, »weil sie sich ein besseres Leben bei uns versprechen.«

Zu kritisieren seien hingegen die Regierungen, die auf das drängende Problem nur unzureichend und falsch reagierten. Gegen sie solle man demonstrieren, meinte sie, nicht gegen die Menschen, die Aufnahme begehren.

Von Storch postete: »An alle, die gegen Asylantragsteller und/oder vor Asylantenheimen demonstrieren: Hört auf damit! Ihr irrt! Schuld an den katastrophalen Zuständen und den Masseneinwanderungen haben doch nicht die Menschen, die zu uns kommen, weil sie sich ein besseres Leben bei uns versprechen. Schuld ist die Politik, die diese Versprechen nährt, die die falschen Anreize setzt, die nicht abschiebt, die unsere Gesetze nicht einhält, denen unsere Sicherheit weniger wert ist, als die Reisefreiheit, solange sie sich nicht selbst bedroht fühlt (G7…). Demonstriert gegen die Kanzlerin und gegen die Regierung. Aber doch nicht gegen die Menschen in den Auffanglagern.  #Ausschreitungen_in_Heidenau«

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