Serie von antisemitischen Übergriffen in Berlin reißt nicht ab

Antisemitische Attacke vor Deportationsmahnmal

Die Serie von antisemitischen Attacken in Berlin reißt nicht ab. Gestern kam es am Deportationsmahnmal auf der Putlitzbrücke in Berlin-Moabit, einem Stadtviertel mit hohem moslemischen Migrantenanteil, zu einem Übergriff von fünf Jugendlichen auf einen 68-jährigen Mann, berichtet der Tagesspiegel.

Der Mann war gegen 14.50 Uhr auf das Deportationsmahnmal an der Putlitzbrücke zugegangen, als er von fünf etwa 12 bis 15 Jahre alte Jugendlichen mehrfach als „Jude“ bezeichnet wurde. Dann griffen ihm zwei der Täter nacheinander zwischen die Beine.

Die Jugendlichen wurden nicht gefasst. Für die Tat gibt es Zeugen, die aber nicht als Zeugen vernommen wurden, da kein Polizeieinsatz vor Ort stattfand. Der Mann hat auf der Internetwache Anzeige erstattet.

Bereits am Montag war es zu einem Übergriff im Berliner Bezirk Charlottenburg gekommen, berichtet die Jerusalem Post.

Während Medien und Politik beim kleinsten Muckser in der Nähe einer Asylantenunterkunft in Ostdeutschland Alarm schlagen und zur Rettung des Morgenlands aufrufen, werden Übergriffe auf Juden in Berlin offenbar wie Bagatellen behandelt. Die Meldung im Tagesspiegel zählt knapp über zehn Zeilen. Von Aufrufen oder Mahnwachen durch die üblichen sogenannten zivilgesellschaftlichen Initiativen ist nichts bekannt.

Woran auch immer das im einzelnen liegt – es zeigt die Doppelmoral im Umgang mit Juden. Einerseits werden Mahnmale für ermordete Juden hoch dekoriert – doch Übergriffe auf lebende Juden werden nach Möglichkeit ignoriert.