»Scharia widerspricht klar der Europäischen Menschenrechtserklärung«

Von PPCOE / CC BY-SA 3.0 / commons.wikimedia.org

Die Parlamentarische Versammlung des Europarats nimmt eine Resolution zur Scharia an

Es gibt Staaten in Europa und der EU, die dem Islam und seinem Gesetzeswerk Scharia durch politische Entscheidungen Vorschub leisten, sich mindestens aber nicht ausreichend gegen die Verbreitung dadurch entstehender Parallelgesellschaften wehren. Besagte Regierungen und entsprechend tätige Lobbygruppen in diesen Ländern bezeichnen den Islam gerne als »Religion des Friedens«. Eine Aussage, die im Grunde genommen gleich zwei Mal falsch ist. Denn weder ist der Islam eine Religion noch wird dadurch Frieden gestiftet. De facto ist der Islam eine Ideologie, die einzig und allein auf Verbreitung mit allen Mitteln, also auch und insbesondere unter Anwendung von Gewalt, fußt.

Ein elementarer Bestandteil des Islam ist die Scharia, die Gesetzes- und Sühnevorschriften umfasst. Vor allem die Sühnevorschriften muten in der zivilisierten Welt archaisch, brutal und teilweise sogar bestialisch an. Dennoch singen Lobbyisten nach wie vor das Hohelied der Scharia und ihrer Gerechtigkeit.

Gegenwind bekommen jetzt jene Gruppen aber von der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (PVER). Dort wurde vor einigen Tagen eine Resolution angenommen, die der Scharia attestiert, dass sie »der Europäischen Menschenrechtserklärung (EMRK) klar widerspreche.«

Mehr noch: die Resolution ruft in Erinnerung, dass die Scharia mit den Menschenrechten unvereinbar ist. 69 Abgeordnete des Europarats votierten für die Annahme der Resolution. Lediglich die 14 Abgeordneten der beiden muslimischen Staaten Türkei (Mitglied seit 1949) und Aserbaidschan (Mitglied seit 2001) votierten dagegen.