Nach Moscheegebet mit über 500 Gläubigen wird über Bußgeldverhängung nachgedacht

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Bei schlittenfahrenden Kindern lässt die Staatsmacht die Muskeln spielen

Auch für Anhänger des Koran gelten die Corona-Auflagen, die Merkel und die Ministerpräsidentenkonferenz im stillen Kämmerlein ausbaldowert habe. Offensichtlich aber hat sich das noch nicht überall herumgesprochen. Wie sonst lässt es sich erklären, dass sich im Januar in einer von einem türkisch-islamischen Verein betriebenen Moschee in Düren rund 500 von ihnen zum gemeinsamen Gebet getroffen haben? Bei diesem Treffen wurde massiv gegen die Abstandsregeln und gegen die Maskenpflicht verstoßen. Die Stadt Düren hat sich mit Bekanntgabe dieses Vorfalls aus Januar reichlich Zeit gehalten, noch länger braucht man bei den Stadtoberen offensichtlich hinsichtlich der Verhängung von Sanktionen. Man »erwäge, den Moschee-Betreiber mit einem Bußgeld zu belegen«, heißt es dazu in einem Bericht des Kölner Stadtanzeiger. Die Staatsmacht hält sich hinsichtlich des türkisch-islamischen Trägervereins der Moschee extrem bedeckt und zurück.

Ganz anders ist das Bild gegenüber schlittenfahrenden Kindern. Da marschiert die Staatsmacht in voller Kapelle auf und scheucht die Kinder vom Rodelhügel. Ob in Bayern, in Baden-Württemberg, in Niedersachsen, NRW oder einem beliebig anderen Bundesland, überall macht die Polizei Jagd auf Schlittenfahrer und vertreibt sie von den Hängen. Da wird, wie in München, nicht einmal Halt vor kleinen Kindern gemacht. Da spulen sich einige von ihnen auf, in voller Kampfmontur, und lassen die Muskeln spielen. Von diesen Kindern droht ihnen ja auch kein Widerstand.

Aber wehe, eien gegen Corona-Auflagen verstoßen habende Gruppe hat den »richtigen« Hintergrund; da müssen etwaige Maßnahmen erst einmal erwogen werden.