Kampagne auf Civil Petition: Tausende für Koalitionsaustritt der CSU

Für die nicht mehr zu bewältigende Migrantenflut trägt die Bundesregierung die Verantwortung. Besonders Bayern spürt die Folgen. Deshalb fordern bereits Tausende von der an der Regierung beteiligten CSU, die Koalition verlassen. Sowohl online (auf Civil Petition), als auch mit Postkarten appellieren die Menschen an das Gewissen der CSU-Abgeordneten.

Über 6.000 Menschen beteiligten sich bereits an der Petition »CSU soll große Koalition verlassen« auf Civil Petition. Hunderte sendeten Postkarten an die Zivile Koalition, die zusammen mit einem Brief (s. u.) an den CSU-Vorsitzenden Seehofer übergeben werden.

Der Text der Karte lautet: »Bitte kündigen Sie den Koalitionsvertrag und sorgen Sie so dafür, daß der Bundestag einen Nachfolger für Frau Merkel wählen kann und sie als Bundeskanzlerin entlassen wird. Frau Merkel hat mit ihrer unverantwortlichen Einladung das Signal gesetzt, daß Deutschland keine Obergrenze für Migranten habe. Sie ist in der ganzen Welt inzwischen das Symbol geworden für unbegrenzten Migrantenzustrom. Daher muß Frau Merkel abgewählt werden, um den Flüchtlingsmagneten abzuschalten. Als Bayer kennen Sie die Probleme an der Grenze ganz genau und wissen: Wir schaffen das nicht! Es geht um unser gemeinsames Land. Sie tragen Verantwortung für Land und Leute. Ich bitte Sie eindringlich: Handeln Sie entsprechend dieser Verantwortung. Der Worte sind genug gewechselt.«

Die bereits eingegangenen Karten (Foto) sind abgeschickt; gleichwohl ist die Kampagne nicht beendet. Sie können per Mail weitere Karten anfordern.(info@buergerrecht-direkte-demokratie.de) Eine weitere Möglichkeit ist die Teilnahme an der Online-Petition auf Civil Petition. Bitte beteiligen Sie sich noch heute.

Erinnern wir die Abgeordneten der Christlich Sozialen Union an ihre Verantwortung für unser Land.

 

Anhang: Brief an den CSU-Vorsitzenden:

»Sehr geehrter Herr Seehofer,

über 600 Menschen folgten in kürzester Zeit unserem Aufruf zur Unterschrift und fordern Sie hiermit auf, den Koalitionsvertrag zu kündigen und Frau Merkel abzuwählen.

Trotz aller vorgeblichen Einigkeit: die Auswirkungen der von Frau Merkel faktisch jeden Tag weiter durchgesetzten unverantwortlichen Einwanderungspolitik lassen sich nicht unter den Teppich kehren. Wenn Sie nun auch regierungsinterne Einigkeit demonstrieren: Das Problem wächst jeden Tag. In Zahlen ausgedrückt: um 180.000 in den letzten drei Wochen. Die enorme Zahl der Migranten – nicht wenige erwarten nun 2 Millionen allein in diesem Jahr – wird nicht zurückgehen. Sie wissen um die Probleme, die die Kommunen und Länder haben, die Menschen zu registrieren, geschweige denn unterzubringen.

Für diese Massenbewegung ist Frau Merkel zum Symbol und zum Bild geworden. „Kommt alle nach Deutschland. Asyl kennt keine Obergrenze.“ Frau Merkel muß weg, damit dieses Bild verschwindet, das wie ein Magnet in die ganze Welt wirkt. Das Abstellen des Magneten ist der wichtigste Schritt, der jetzt zu tun ist. Es wäre das vordringlich zu beseitigende Signal in die Welt, daß Deutschland nunmehr als Zielland einer internationalen Völkerwanderung nicht mehr zur Verfügung steht.

Dabei verkennen wir nicht, daß die meisten Flüchtlinge vor großen Schrecken flüchten und alle auf der Suche nach einem besseren Leben sind. Doch jede Hilfe kennt eine Obergrenze.

Frau Merkel ist in der CDU unumstritten. Trotz aller Frustration an der Basis der CDU und auch an der Basis Ihrer Partei ist kein Nachfolger in Sicht. Wir setzen daher auf Sie. Wir setzen auf Ihr Verantwortungsbewusstsein für dieses Land, wie wir auch auf Ihren Willen setzen, die Einwanderungspolitik dieses Landes von der Spitze her neu auszuformulieren. Es ist Ihre Aufgabe und muß Ihr Machtanspruch sein.

Gern überreichen wir Ihnen daher beiliegende Zuschriften. Sehen sie deren Meinungsäußerung stellvertretend für eine Vielzahl von Menschen, die der selbstzerstörerischen Politik ein Ende setzen wollen. Der Startpunkt für eine andere Politik ist der Sturz von Frau Merkel. Zögern Sie bitte nicht, mit großem Mut das Richtige zu tun. Die Unterstützung für Sie ist größer als Sie denken.

Mit freundlichen Grüßen

Sven von Storch«