Jeden Tag mehr als eine Gruppenvergewaltigung in Berlin

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210 Opfer in fünf Monaten, ein Viertel von ihnen Minderjährige

Berlin ist die Hauptstadt der Vergewaltigungen geworden. In den fünf Monaten März 2020 bis Juni 2020 ermittelte die Berliner Polizei insgesamt in 210 Fällen von »gemeinschaftlicher oder besonders erniedrigender« Vergewaltigung. Unter den Opfer waren 50 Minderjährige bis zum 16. Lebensjahr, 16 von ihnen waren noch Kinder, also nicht älter als 14. Die Zahlen belegen, dass ein weiterer Bereich der Sicherheit und Ordnung in der Stadt, für die Innensenator Anreas Geisel (SPD) verantwortlich ist, nur noch in Fragmenten existiert.

Die Zahl der Straftaten in der Stadt ist extrem hoch, die Aufklärungsquote im Bundesvergleich eine der geringsten. Brandstiftungen, Rauschgiftdelikte, Diebstähle und Einbrüche, Internetkriminalität – all diese Bereiche haben in den vergangenen Jahren permanenten Zuwachs zu verzeichnen. Das gilt selbstverständlich auch für die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Im Vorjahr gab es fast 5.000 Straftaten in dieser Kategorie, die vom Begrapschen und Befummeln bis hin zur Gruppenvergewaltigung reicht.

Für Innensenator Geisel und den gesamten Rot-Rot-Grünen Senat sind diese Zahlen offensichtlich aber nicht weiter bedenklich. Man feiert sich lieber selbst für angebliche Erfolge, weil die eine oder andere Straftatkategorie weniger Fälle anzeigt. Dass diese darauf zurückzuführen ist, dass weniger Polizisten in jenem Bereich eingesetzt werden und als Konsequenz daraus insgesamt weniger Fälle aktenkundig werden, verschweigen die rot-rot-grünen Herren dabei aber besonders gern.

Auch besonders auffällig: von den ermittelten Tatverdächtigen bei Gruppenvergewaltigungen haben 47,2 Prozent keine deutsche Staatsangehörigkeit – bei einem Anteil von nicht einmal 25 Prozent an der Berliner Bevölkerung. Wie viele der rund 52 Prozent ermittelten deutschen Tatverdächtigen einen Migrationshintergrund haben, ist bisher nicht bekannt.