Ansaar International endlich verboten

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Angebliche humanitäre Hilfe für Moslems

Bundesinnenminister Horst Seehofer, CSU, hat den salafistischen Verein Ansaar International sowie mehrere Teilorganisationen der islamistischen Vereinigung verboten. Das Ministerium teilte mit, das Verbot sei am frühen Mittwochmorgen mit Durchsuchungen und Beschlagnahmungen in zehn Bundesländern vollstreckt worden. Es wurden Objekte in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hessen durchsucht.

Ansaar sammelt seit Jahren Spenden für bedürftige Moslems in Syrien und dem Irak, aber auch in den von Arabern bewohnten Gebieten der Israels wie dem Westjordanland. Tatsächlich sollen die Geldbeträge an verschiedene Terrororganisationen geflossen sein, darunter die Al-Nusra-Front in Syrien, die palästinensische Hamas sowie an al-Shabaab in Somalia.

Das Ministerium betonte die betrügerische Seite der Spendenaktionen. Ob und inwieweit die Spender wirklich betrogen wurden, oder womöglich ganz genau wussten, welchen Terroristen das Geld letztendlich zukommen würde, lässt sich nicht sagen. Die direkte oder indirekte Unterstützung von islamo-faschistischen Gruppen wie der Hamas gehört seit langem zum Konzept vieler sogenannter humanitärer Aktivisten.

Der Innenminister zeigt mit seiner Aktion einmal mehr, dass der deutsche Staat auf dem Auge moslemischem Terrors blind ist und nur manchmal, wie jetzt, blinzelt. Ansaar International steht seit Jahren im Verdacht, Terror zu finanzieren. In mehreren Ländern ist die Hilfs-Organisation seit langem verboten, so in Australien seit 2003, in den USA seit 2004 und in Israel und Großbritannien seit 2005. Das alles und eine Reihe von Anschlägen, in die die Organisation verwickelt sein soll, führten nicht zu einem Verbot in Deutschland.